Neïtah Janzing - die Natur, die Erinnerung, der Horror und das Fremde

Neïtah Janzing ist eine deutsch-quebekische Künstlerin. Sie arbeitet hauptsächlich als Kostüm- und Bühnenbildnerin mit den Gruppen Théâtre Fragile, Tausend Hektar Kunst und OutoftheBox. Nebenbei schreibt sie Gedichte und ist Vorsitzende des Réseau des Autrices Francophones de Berlin. Im Jahr 2021 gründete sie mit Laurence Ermacova das U8 Kollektiv, ein Kollektiv für zeitgenössische Poesie im öffentlichen Raum.

Während eine Residenz im Künstlerdorf Schöppingen im Frühjahr 2022 entdeckte sie die analoge Fotografie. Daraufhin kreiert sie eine Reihe von Postkarten Unikat der Region. Nach „Mains-Paysages“ mit Lénaïg Cariou entwickelt sie ihre fotografische Praxis mit „Hände als Landschaften“ in einem Studiokontext weiter. Parallel dazu erforscht sie die Makrofotografie, um die Texturen der Natur einzufangen. Aus diesen Fotografien entsteht ein Set von 13 Karten für ihre Performance „thing(s)“, eine Performance über den initiatorischen Übergang eines Mädchens zum Erwachsenenalter in Verbindung mit einem nahegelegenen Wald. Janzing stellt im Winter 2024 „Hand & Skin & Us“, eine Skulptur über unsere Beziehung zum Tier, zum Horror und zu uns selbst, in den Schaufenstern der Schaubude Berlin aus.

Die Natur, die Erinnerung, der Horror und das Fremde gehören zu ihren bevorzugten Themen. Papiermaterialien, Fotografie, Rituale und Theater sind seine bevorzugten Ausdrucksmittel.

© for all pictures by Neïtah Janzing